Ein großer Teil der Frustration von Käufern in Spanien entsteht, weil die rechtliche Prüfung zu spät beginnt. Der offizielle staatliche Leitfaden zum Immobilienkauf empfiehlt, den rechtlichen Status einer Immobilie vor dem Kauf zu verifizieren, und die nota simple kann Eigentumsverhältnisse, Belastungen, Pfandrechte, Beschränkungen, den steuerlichen Status und weitere wesentliche Fakten offenlegen. Bei Off-Plan-Käufen wird die Checkliste noch umfangreicher und umfasst zudem Genehmigungen, Entwicklerregistrierung, Versicherungen und Details zur Bauausführung.
Wenn die Prüfung typischerweise zu spät beginnt
In der Praxis beauftragen die meisten Käufer einen Anwalt und starten formale Prüfungen erst, nachdem sie bereits eine emotionale Bindung zu einer Immobilie aufgebaut haben. Diese Reihenfolge schafft eine schwierige Dynamik: Der Käufer sucht nun eher nach Gründen, weiterzumachen, statt nach Gründen, innezuhalten – und jedes Problem, das in dieser Phase auftaucht – eine nicht offengelegte Belastung, ein Grenzstreit, eine unvollständige Genehmigung – erzeugt Druck, es zu übersehen, statt konsequent zu handeln. Der Due-Diligence-Prozess ist strukturell sinnvoll, wird jedoch häufig in der falschen Reihenfolge durchgeführt.
Prüfung in die Discovery-Phase integrieren
Daraus ergibt sich ein sehr starker Verida-Artikelansatz: Due Diligence sollte nicht erst beginnen, nachdem sich ein Käufer in eine Immobilie verliebt hat. Veridas Website verspricht bereits verifizierte Immobilien, Authentizitätsprüfungen und klarere Orientierung. Der eigentliche Vorteil dieser Positionierung ist nicht nur Geschwindigkeit – sondern die richtige Reihenfolge. Wenn grundlegende rechtliche und Authentizitätschecks vor der Shortlist stattfinden, gehen Käufer mit mehr Sicherheit in Besichtigungen, ihre Gespräche mit Maklern sind produktiver, und die Discovery-Phase wird zu einem wirklich nützlichen Filter statt zu einem emotional getriebenen Trichter.

