Internationale Nachfrage ist auf Spaniens Wohnungsmarkt keine Randnotiz. Sie ist Teil der Marktstruktur selbst. Notariatsdaten zeigen, dass ausländische Käufer im zweiten Halbjahr 2025 18,4 % aller Immobilienkäufe ausmachten. Die Registradores, die eine andere Methodik verwenden, beziffern den Anteil ausländischer Käufer im 4. Quartal 2025 landesweit auf 13,52 %, in Andalusien auf 12,5 % und in der Provinz Málaga auf 31,11 %. Ein Produkt, das für die Immobiliensuche an der Costa del Sol entwickelt wurde, bedient per Definition eine große Zielgruppe von Käufern, die häufig im Ausland lebt, Stadtteile aus der Ferne vergleicht und Entscheidungen trifft, bevor vollständige lokale Kenntnisse vorhanden sind.
Die Prämie, die ein Produktproblem offenlegt
Diese Käufer verhalten sich auch preislich anders. Notariatsdaten zeigen, dass nichtansässige ausländische Käufer im zweiten Halbjahr 2025 durchschnittlich 3.242 € pro Quadratmeter zahlten, verglichen mit 1.963 € bei ansässigen Ausländern und 1.839 € bei spanischen Käufern. Diese Prämie zeigt, wie viel Kapital durch grenzüberschreitende Nachfrage bewegt wird, sie legt aber auch eine Produktlücke offen: Standard-Suchfilter sind zu oberflächlich. Schlafzimmer, Bäder und Preisspannen erfassen nicht, ob einem Käufer der Zugang zu Schulen, die Anbindung an den Flughafen, Sommerlärm, Fußläufigkeit, Renovierungsaufwand, langfristiges Haltepotenzial oder ein ruhigeres Viertel, das dennoch den Wiederverkaufswert schützt, wichtiger ist.
Billy als Übersetzer von Kaufabsichten
Veridas Antwort auf diese Lücke ist Billy. Auf der öffentlichen Website heißt es bereits, Billy könne Käufer in ihrer bevorzugten Sprache begleiten und ihnen helfen, Gebiet, Budget, Lifestyle, Immobilientyp und praktische Prioritäten durch ein Gespräch statt durch statische Filter zu klären. Im ausführlicheren Product Brief entwickelt Billy diese Idee weiter zu Voice-first Behavioural Interviewing, dem Erfassen verborgener Präferenzen und Predictive Lead Scoring. Das ist genau die richtige Produktlogik für einen internationalen Markt.
Wenn ein Käufer sagt, er sorge sich um die morgendliche Fahrt nach Marbella, wolle abends zu Fuß essen gehen, aber keine Ausgehmeile direkt unterm Fenster, oder ihm sei ein privater Außenbereich wichtiger als ein zusätzliches Schlafzimmer, kann Billy diese Signale strukturieren, noch bevor überhaupt eine Shortlist entsteht. Dadurch verändert sich die Rolle der Technologie: von der Suchmaschine zum Übersetzer von Kaufabsichten.
- Käufer: Lassen Sie Billy Lifestyle-Präferenzen in eine Shortlist übersetzen, die sich persönlich anfühlt – nicht generisch.
- Makler: Arbeiten Sie mit überprüfbaren Käuferbriefings, statt Absichten aus einem Formular auslesen zu müssen.
- Investoren: Unterstützen Sie ein PropTech-Modell, das für das hochpreisige, reibungsintensive grenzüberschreitende Segment gebaut ist.

